Lesermeinung. Kommentare:

34 Gedanken zu “Forum

  1. An dieser Stelle möchte ich nun doch noch einmal einen Kommentar beitragen. Die im Blog beschriebene Beziehung basiert rein auf sexueller Ebene. O., der dominiert und die beschriebene Frau, die sich bereitwillig und in langer Zeit in Warteposition dominieren lässt. Aus meiner Sicht hat dies überhaupt nichts zu tun mit einer tatsächlichen Beziehung mit einem Menschen, der eine narzisstische Persönlichkeitsstörung aufweist und die verherenden Folgen für den Partner. Es geht in der Schilderung nicht um eine Beziehung, sondern um eine Nebenbeziehung auf rein sexueller Ebene. Selbstverständlich finden sich hier sadistische Anteile des Dominierenden wieder als auch masochistische Anteile der Frau, die nahezu darauf wartet und lauert gedemütigt zu werden. Mit den tatsächlichen Leiden der Betroffenen in einer narzisstischen Beziehung hat dieser Blog nach meinem Empfinden rein gar nichts zu tun. Es ergibt sich wohl von selbst, dass eine beschriebene Person wie O. narzisstische und sadistische Anteile haben dürfte. Auf der beschriebene Ebene geht es ausschließlich um Macht, Demütigung und Abwertung in einer rein sexuellen Nebenbeziehung. Für mich liest es sich, dass die Frau auf den nächsten Kick wartet sich abwerten und demütigen zu lassen. Entsprechend einem Suchtverhalten und möglichem Ausbruch aus einer langweiligen Ehe und Mutterdasein.

    Entschuldigung, dass Ganze ist hier ja aufgebaut auf die Auswirkungen in einer narzisstischen Beziehung. Damit laufe ich absolut nicht konform. Die beschriebene, wohl authentische Geschichte, läuft aus meiner Sicht nach ganz klaren Spielregeln ab und selbstverständlich beinhaltet SM auch Psychospielchen.

    Isibik

    1. Vielen Dank für diese Ausführungen, Isibik… Ja, dies ist ein Blog, der über die Erlebnisse der heimlichen Geliebten und Nebenfrau eines narzisstisch gestörten Mannes berichtet. Die Empfindungen der hauptbetroffenen Lebensgefährtin dieses Mannes können hier nicht wiedergegeben werden. Ihre tragische Lebenssituation und die dramatischen Langzeitfolgen der narzisstischen Beziehung werden jedoch noch ausführlich beschrieben werden. DASS eine Lebenspartnerin des narzisstisch gestörten Mannes existiert, muss zu den dargestellten Erlebnissen immer mitgedacht werden und wird in kommenden Blogbeiträgen auch noch mehr in den Vordergrund rücken. Das Suchtverhalten der heimlichen Geliebten hast Du korrekt beobachtet. Allerdings ist ihr Verhalten nicht wirklich von dem Wunsch nach sexuellem Erleben bestimmt als vielmehr von der Sehnsucht nach echter Begegnung mit O. und danach, mehr über ihn zu erfahren. Daß dies von ihm verweigert und sie auf die Funktion eines Spielzeugs und Sexobjekts reduziert wird ist Teil ihres Leidensdrucks.

  2. Vielen lieben Dank, für Deine Bekenntnisse. Wenn ich diese lese, wird mir heiß und kalt, denn in diesen Erlebnissen spiegeln sich meine wider. Ähnlicher Verlauf, ähnliche gesellschaftliche-familiäre Situation. Es ist mir gelungen, meinen narzisstischen Borderliner zu verlassen. Ohne Vorwarnung. Von jetzt auf gleich, ich wäre sonst zerbrochen.
    Es hat nichts mit SM zu tun. Keinesfalls.
    Dein Blog ist sehr hilfreich!!!

    1. Liebe Emilie, es macht mich sehr glücklich dass Du das so sehen kannst! Und ich bewundere die Stärke die es Dir ermöglicht hat Dich abzulösen. Alles alles Gute! Vielen Dank für Deinen Kommentar!

  3. Leider finde ich keine Email Adresse Dich privat anzuschreiben. Dies würde ich gerne. Dein Blog unter Bezugnahme auf eine narzisstische Beziehung ist eine Ohrfeige für jede und jeden Betroffene/n.

    1. Meine email Adresse ist – wie auch im Impressum angegeben – ursa16@web.de

      Und mein Blog schildert – sehr ausführlich – narzisstische Sexualität. Diese ist: intimitätsverweigernd, nicht-partnerbezogen,radikal autoerotisch, performativ, kontrolliert, auf Macht und Selbstbestätigung zielend. So wird sie in meinem Blog auch dargestellt.
      Darüber hinaus schildert der Blog die typischen manipulativen Strategien derer sich narzisstisch gestörte Persönlichkeiten bedienen um ihr Gegenüber zu kontrollieren, wie etwa Triangulation, Strafen durch Schweigen, Projektion, Abwertung und Idealisierung und manches mehr.
      Die emotionale Instabilität der narzisstisch gestörten Persönlichkeit wird geschildert.
      Das traumatische Kindheitserleben, das zur Ausbildung der narzisstischen Störung führte, wird noch beschrieben werden.
      Mit den klaren Strukturen, dem SSC-Kodex und dem Spielcharakter einer Dom-Sub-Beziehung im sado-masochistischen Kontext hat das in meinem Blog dargestellte Verhältnis zwischen O. und seinem codependenten, empathischen Gegenüber deshalb m. E. nicht das Geringste zu tun.

  4. Und manch einer ist viele Monde in gleichen oder ähnlichen Mokassins gelaufen und kann sehr gut urteilen auch über viele Monde von zwei Jahren hinaus.

    Die letzten Geschichten/Erlebnisse stehen für mich nicht in Verbindung zu einer zerstörerischen und leidvollen narzisstischen Beziehung, sondern sind die pornografische Darstellung einer sado masochistischen Beziehung. Das stellt sich auch deutlich in den Kommentaren und Anworten dar.

    1. Dann wollen wir das Kalumet des Friedens rauchen… und die weitere Entwicklung der Geschichte abwarten…

  5. Ich frage mich, was denn genau eigentlich Mut macht an den Geschichten.
    Genauso frage ich mich, welche Frau eine derartige Behandlung selber erleben möchte „yeahhhhhh“, die nicht bekennendes Subjekt ist in einer sado masochistischen Beziehung und ihr Leben der Unterwürfigkeit eines Dom verschrieben hat.

    1. Die Frau die hier schreibt… Und ein paar andere, die Ähnliches erlebt haben…

      „Urteile nie über einen anderen bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist …“

    2. Ja, über den angesprochenen Kommentar war ich auch ein wenig befremdet: „… man möchte es selber erleben yeahhhhhhhhhhhhh …“
      Der geschützte Raum einer Dom/Sub-Beziehung wird hier ja deutlich überschritten, selbst, wenn diese Beziehung auf einer 24/7-Ebene gelebt würde.
      Ich habe diesen Kommentar auch deshalb nicht in Bezug zu der erzählten Geschichte bringen können, zumindest nicht mit der Ebene der Erzählerin. Ich habe mir die Frage gestellt, wer so etwas schreiben würde und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass er sich auf die Rolle des O. bezieht und gewisse Machtphantasien beinhaltet.
      Vielleicht liege ich damit aber auch ganz daneben.
      Interessant, wenn jemand, der empathisch mit der Erzählerin liest, sich tatsächlich auch real in ihrer Position wiederfinden möchte, ihr Leid, ihre Demütigung, ihre Zersplitterung wirklich ebenfalls empfinden möchte und das für sich als Beziehungsform annehmen möchte.
      Interessant. Allerdings nicht nachvollziehbar für mich. Auch wenn ich mich durchaus selbst schon in ungesunden bis seelisch zerstörerischen Beziehungen wiederfand. Oder vielleicht auch deshalb.

    3. Vielen Dank für diesen intelligenten und nachdenklichen Kommentar, amorsolalex!
      Ich glaube allerdings die Äußerung von S.M. bezog sich vor allem auf das Kapitel „The Golden Shower“ in dem ja ein einvernehmliches und positiv empfundenes erotisches Erlebnis geschildert wird. Aus einer privaten email von S.M. weiß ich, dass sie die in meinen Blog dargestellten Erlebnisse auf Grund eigener Erfahrungen generell als sehr aufwühlend empfindet. Es tut mir leid wenn hier Misverständnisse aufgekommen sind auf Grund der Tatsache dass ich nicht hinter jeden einzelnen Blogbeitrag eine Kommentarfunktion schalte. Das ist mir bisher zu aufwendig erschienen.
      Ich danke Dir auch für Deine sensible Wahrnehmung der Tatsache daß O.s Gegenüber einem erheblichen Leidensdruck ausgesetzt ist – auch wenn dieser vielleicht nicht immer umfassend dargestellt werden kann.
      Ich schätze Deine Art meinen Blog mitzulesen insgesamt sehr.
      Insgesamt möchte ich noch festhalten, daß der Kontext jeder hier mitlesenden und eventuell kommentierenden Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr komplex, ernst und schmerzhaft ist. Einige hat es viel Mut gekostet sich überhaupt zu einem Kommentar zu entschließen. Ich habe deshalb hohen Respekt vor jeder Art von höflicher Äußerung und möchte Euch bitten sie alle grundsätzlich wertschätzend zu behandeln.

    4. Ja, das ist richtig, Butterflyprincess, der Kontext der abgegebenen Kommentare ist nicht immer ganz klar, wenn sie sich auf ein bestimmtest Kapitel beziehen. Hier im Forum wirken sie eher „global“ auf die Geschichte bezogen und wirken dadurch verfälscht.
      Ich selbst habe eine jahrelange Beziehung mit einem sexsüchtigen Mann durchlebt und leider auch vieles an Demütigungen erfahren, von daher hat jeder meinen Respekt, der sich das eingestehen kann, das die Beziehung zerstörerisch ist und der es schafft, sich wieder davon frei zu machen um zu sich zurück zu finden.

  6. Was für ein Erlebnis, suuuuuuuuuper geschrieben Butterfly ,ich liebe diese Art wie du es erzählt , man ist mitten im Geschehen als ob es wirklich passiert , das ist so spannend und schön , man möchte es selber erleben yeahhhhhhhhhhhhh
    Mehr davon ………..

    1. Wow, vielen Dank für diese tolle Ermutigung! Es wird auf jeden Fall noch mehr davon geben…
      Danke! Bis bald!

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  8. Gerade liest es sich wie ein Krimi, ein Psychothriller ist es ja sowieso, man wartet atemlos auf den Showdown, wie auch immer der aussehen wird..

    A: Sie bringt O. um und sich damit hinter Gitter.
    B: Ihr Mann kommt dahinter und bringt O. und seine Frau gleich mit um oder es gibt „nur“ eine sehr, sehr hässliche Scheidungs-Schlammschlacht.
    C: Es endet für O. in der geschlossenen und für sie in einem jahrelangen Therapiemarathon
    D: Sie tötet sich irgendwann selbst und O. sucht sich das nächste Opfer
    E: Sie entdeckt ihre Würde und Liebe wieder und zieht einen radikalen Schlussstrich unter die Beziehung zu O.
    oder F-Z: ganz anders…

    1. Oh wow, das sind ja tolle Vorschläge, amorsolalex…
      Aber: Morde und Therapiestationen wird es nicht geben. Auch keinen dramatischen Showdown. Dafür aber unter anderem einen Einblick in die Tragik hinter dem luxuriösen Glamour von O.s Welt…

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    1. Vielen vielen Dank! Alles in Arbeit, liebe Marie! Du weißt ja selber so gut Bescheid über den gemeinsamen Tanz von Narzisst und Co-Narzisst ….

  12. Das stimmt wohl. Und über die Monate und Jahre, die eine solche Schmerzbeziehung dauert, kann sich der kleine Anteil verstärken und verfestigen. Da wird beispielsweise aus einer anfänglichen, vielleicht anerzogenen Unsicherheit ein ausgewachsener Selbsthass.
    Ja, bitte die Geschichte fortsetzen, ich würde gern erfahren, wie sich das alles noch entwickelt.

    1. Ich bin dabei, amorsolalex. Und, soviel kann ich verraten, es ist auf jeden Fall eine Geschichte von mehreren zutiefst in ihrer Weiblichkeit verletzten Frauen… Nicht jede hat das Glück durch Schreiben über ihre Erlebnisse hinweg zu kommen …

  13. Was für eine Geschichte. Ich denke, jeder könnte in eine solche hineingeraten. Ich glaube, diese extreme Gefühlsintensität, die einen wie auf Droge setzt, die kann man nicht mit einem psychisch gesunden Partner erreichen, das ist das gefährliche. Die Abseitigkeit, das Chaos, das Zerissen werden, das zieht einen in einen Strudel, aus dem man nicht so leicht wieder herausfindet. Ich lese gerne weiter!

    1. Genau so ist es, Amorsolalex!!! Allerdings glaube ich daß ein eigener innerer psychisch instabiler Anteil Voraussetzung ist, um in den Sog einer solchen Beziehung zu geraten. Ein mangelnder Selbstschutz. Kindheitsmuster. Und manches mehr…
      Vielen Dank für die verständnisvolle Lektüre!! Es motiviert mich, die Geschichte weiter zu schreiben…

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